‚Zellingen‘ jetzt auch dauerhaft auf der Regattastrecke München

Der RCZ nahm mit drei Vertretern am 52. Ordentlichen Verbandstag des Bayrischen Ruderverbandes teil. Dieses Jahr war der idyllisch an der Donau gelegene Ruder- und Surfclub in der Albertus-Magnus-Stadt Lauingen der freundliche Gastgeber für die erschienenen 63 Vertreter von 31 bayrischen Rudervereinen.

Neben einem gemütlichen Vorabend am Freitag hieß es am Samstag zunächst, Verbands- und Vereinsarbeit zu leisten. Der BRV erklärte seine abgelaufenen Geschäftsjahre und gewährte einen Blick in die sportpolitische Zukunft in Bayern und für das Rudern. Zudem wurde der BRV-Vorstand gewählt.

 

 

Nach einem Mittagessen an der Donau schlug die große Stunde für den ersten Vorstand Otmar Endrich, Verwaltungsvorstand Matthias Endrich und Schriftführer Thomas Becker.
Bei mittlerweile erschienener Frühlingssonne hieß es einen neuen Rennzweier des Ruderverbandes Bayern auf der Donauterrasse zu taufen. Die in den letzten Jahren durch die Zellinger Ruderer errungenen Erfolge auf Landes- und nationaler Ebene ließen den Verband aufhorchen und so entschlossen sich die Gremien unter Führung von Präsident Thomas Stamm, dieser positiven Entwicklung Ehrung zukommen zu lassen.
Im Beisein der zudem angereisten Vertreter von Deutschem Ruderverband und Bayrischem Landes-Sportverband lobte Katja Müller, die Bürgermeisterin Lauingens den Rudersport als Leistungs- aber auch Breitensport, bevor der Taufakt startete. Während Otmar Endrich unter großem Beifall die Taufrede sprach taufte Thomas Becker das Boot mit extra für diesen Anlass in Zellingen abgefülltem Mainwasser. Matthias Endrich stellte derweil den Anwesenden, für deren Großteil Zellingen ein unbekannter Ort auf der Karte war, uns ein wenig vor.

Das nun mit dem Namen ‚Zellingen‘ versehene Boot bekommt seinen Standort am Sport-und Leistungszentrum Rudern an der Regattastrecke Olympia ‘72 in Oberschleißheim. Dort unterstützt es die Bayrischen Auswahlkader und das Südteam.

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Frühjahrseinsatz 2019

Der Winter geht langsam dem Ende zu und am Bootshaus liegen einige Arbeiten an.
So muss der Bootssteg repariert werden, die Bootsrampe gepflastert, und noch einiges mehr für den Ruderbetrieb hergerichtet werden.
Hierzu wollen wir uns am kommenden Samstag, 23.3 um 10.00 Uhr am Bootshaus treffen.
Wer also Zeit und Lust hat ist gerne gesehen.

August-Clubabend „nach dem Rudern“

Nachdem die beiden Clubabende am Donnerstag (07.06. und 28.06.) ein voller Erfolg war, möchten wir den regulären Clubabend in diesem Monat auch nochmals auf den Donnerstag verlegen.

Der RCZ lädt somit alle Mitglieder und FReunde des Vereins, sowie Interessierte und Freunde des Rudersportes herzlich ein zu seinem

Clubabend im August – Donnerstag den 02. Augut ab 20.00 Uhr im Bootshaus

Bitte beachten, dass dafür der für Freitag, 03. August angesetzte Clubabend entfällt!

Tobias Fernholz zweifacher bayerischer Meister

Starker Dauerregen hatte das Gelände der Olympia-Regattastrecke in Oberschleißheim bei München in eine Seenlandschaft verhandelt.

Davon ließ sich unser Ruderer Tobias Fernholz nicht beeindrucken und kehrte mit gleich zwei Meistertiteln zurück.

Der überglückliche neue Bayrische Meister …

Bei den Masters B (Mindestdurchschnittsalter 36 Jahre) sicherte er sich zunächst im Doppelvierer mit seinen Bootskameraden vom ARC Würzburg mit deutlichem Vorsprung souverän den ersten Platz.
Nur knapp eine Stunde später stand der Einer derselben Altersklasse auf dem Programm. Hier war der Rennausgang deutlich knapper aber im Ziel hatte er sicher den Bugball als erster über die Ziellinie geschoben.
Neben diesen beiden Titeln konnte er auch noch als Schlagmann im Achter den dritten Platz erringen.

Noch nicht in den Medaillenkampf konnten die übrigen Zellinger Ruderer eingreifen.
Aber gleich in ihrem ersten Ruderjahr bei den 15/16-jährigen Juniorinnen qualifizierte sich Felizitas Grümpel im Rennen der Leichtgewichte (max. 55 kg) für das Finale und zeigte dort mit Rang 5 eine ansprechende Leistung.
Auch bei den Schwergewichten hat nicht viel an der Finalteilnahme gefehlt. Aufgrund von Terminüberschneidungen konnten Luisa Reußner und Florian Müller nicht in ihren angestammten Altersklassen an den Start gehen. Als Juniorin schlug sich Luisa in der offenen Frauenklasse im 7-Boote-Feld mit Rang 5 wacker. Das gleiche Ergebnis gelang auch Florian bei den Männern.
Für Robin Kosche fiel die Meisterschaft gleich ganz ins Wasser. Wegen Krankheit konnte er seinen Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen.

Der RCZ gratuliert den an der bayrischen Meisterschaft telgenommenen Athleten für ihre sehr guten Leistungen, insbesondere dem ‚Senior‘ unter den sonst U20-Ruderern, Tobias aus ganzem Herzen. Weiter so, Tobi … !

Erfolg bei den Deutschen Junioren-Rudermeisterschaften 2018 in Köln

Vom 21. bis 24. Juni ermittelten die Ruderer in Köln-Fühlingen ihre Meister in den Junioren-Altersklassen. Über Vorlauf, Hoffnungslauf und teilweise Halbfinale galt es sich für das große Finale um Sonntag zu qualifizieren. Der RC Zellingen war mit zwei Sportlern am Start um in den Kampf um die Medaillen einzugreifen.

V. r. n. l.: Robin Kosche (Zellingen), Dominic Gallert (München), Luis Zalesijak (München), Niclas Graichen (Regensburg), Stm. Lennard Kausemann (München)

Bei den 15/16-jährigen Junioren wollte Robin Kosche im Doppelvierer mit Steuermann der Leichtgewichte (Maximalgewicht 65 kg) mit seinen Bootspartnern aus München und Regensburg wieder auf dem Treppchen landen. Nach einem sehr zähen Saisonbeginn mit teils deftigen Niederlagen konnten sie sich im weiteren Verlauf immer näher an die Spitze heranschieben und sich so berechtigte Hoffnungen auf Edelmetall machen. Im Vorlauf war ein dritter Platz gefordert um sich direkt für die nächste Runde zu qualifizieren. Da der Schlagmann aus München noch von einer leichten Erkältung geplagt wurde, war das Ziel diesen mit möglichst geringer Kraftanstrengung zu erreichen, was auch sicher gelang. So konnten sie den Hoffnungslauf umgehen und sich einen Tag auskurieren. Im Halbfinale am Samstag musste dann wieder der dritte Platz für die Teilnahme am A-Finale erreicht. Durch die schlechte Platzierung im Vorlauf kam es schon zum Aufeinandertreffen mit zwei Top-Favoriten. Die Vier lösten die Aufgabe mit Bravour und lagen auf einem sicheren zweiten bis kurz vor dem Ziel der Ruderer aus Regensburg einen sogenannten Krebs zog und am Wasser hängen blieb. So ging einiges an Geschwindigkeit und damit auch der zweite Platz verloren, die Finalqualifikation geriet aber nicht mehr in Gefahr. In den Endlauf am Sonntag starten dann die Halbfinalsieger aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, sowie die Sieger der letzten Prüfungsregatta aus Berlin als die Favoriten, das bayerische Boot in Lauerstellung. Um den Traum von Edelmetall zu verwirklichen wurde eine offensive Renntaktik gewählt. Der Startspurt sollte deutlich verlängert werden, um den Anschluss an die Schnellstarter unter den Konkurrenten nicht zu verlieren. Dieses Vorhaben wurde erfolgreich umgesetzt, nach 500m lag man nur knapp zwei Sekunden hinter Baden-Württemberg und fast gleichauf mit NRW auf dem dritten Platz, die übrigen Boote schon eine halbe Bootslänge zurück. Fast im Gleichschritt ging es zur Streckenhälfte bei 750m, ein allen Booten wurden die Zwischenspurts gezogen, es gelang der Mannschaft um Robin Kosche ganz knapp den zweiten Platz von NRW zu erobern, im Schlepptau noch das Boot aus Schleswig-Holstein. Bei der 1000m-Marke wurde ein letzter Zwischenspurt eingeläutet der dann schon fast nahtlos in den Endspurt überging. In diesem konnten sie alle Angriffe der folgenden Boote abwehren und sich so die Silbermedaille hinter dem Boot aus Baden-Württemberg aber vor NRW sichern. Nach Gold im Zweier aus dem Vorjahr und Bronze auf der Indoor-Meisterschaft im Februar ist der Medaillensatz jetzt komplett.

V. r. n. l.: Luisa Reußner (Zellingen), Helena Zapf (Bamberg), Paula Ruhwandl (München), Sika-Salome Azamati (München)

Mit einer anderen Zielsetzung ging Luisa Reußner an den Start. Nachdem sie eine Altersklasse zu den 17/18-jährigen aufgestiegen ist stand in diesem Jahr der Umstieg vom Skullen (in jeder Hand ein Ruder) zum Riemenrudern (ein Ruder mit beiden Händen) und eine Aufbausaison an. Im Zweier mit ihrer Bamberger Partnerin zeigte sie ein couragiertes Vorrennen und kam auf einem überraschenden Platz zwei ins Ziel. Da aber nur die Sieger sich direkt für das Finale qualifizierten stand am nächsten Tag der Hoffnungslauf an. Bei schwierigen Bedingungen durch starken Wind und hohen Wellen merkte man den beiden an, dass sie noch nicht so viele gemeinsame Ruderkilometer absolvieren konnten, und sie fuhren knapp am Finale vorbei. In der Endabrechnung blieb so der siebte Rang. Besser lief es im Vierer, gemeinsam mit zwei Ruderinnen aus München konnten sie im Hoffnungslauf den vierten Rang erreichen und so als letztes Boot noch in das Finale einziehen. Das gesteckte Ziel war erreicht, jetzt galt es noch als Sahnehäubchen im Endlauf ein Boot hinter sich zu lassen. Mit einer Renngemeinschaft aus NRW gab es einen spannenden Kampf auf den beiden Außenbahnen um den fünften Rang. Nach drei Niederlagen in Folge zeigten die bayerischen Mädels die beste Vorstellung der Saison und konnten so einen nicht zu erwartenden fünften Platz mit nach Hause nehmen.

Aktueller Gruß des Vorstandes

Hallo liebe Ruderfreunde,

Das Rudern ist im vollen Gange.
Immer Donnerstag ab 18.30 Uhr und Sonntag ab 10.00 Uhr treffen wir uns am Bootshaus zum Breitensport – Rudern.
Bis jetzt waren noch immer einige Bootsplätze unbesetzt.

Um auch das gesellschaftliche Leben nicht zu kurz kommen zu lassen, haben wir die nächsten Clubabende für Donnerstag den 07. und 28. Juni ab 20.00 Uhr im Bootshaus nach dem Ruderbetrieb geplant.

Vom 14. bis 16. Juli findet der nächste Mainsommer statt.
Der RCZ hat sich bereit erklärt, einen Grillstand zu besetzen.
Hierfür ist wieder die Mithilfe aller Vereinsmitglieder von Nöten.
Ein Arbeitsplan wird demnächst im Bootshaus ausgehängt.
Tatkräftige Helfer können sich aber sofort unter vorstand@rczellingen melden.

Vom BLSV wurden unsere Renovierungsarbeiten genehmigt.
Es werden also vsl. noch in diesem Jahr die Fenster erneuert und das Dach neu eingedeckt.

Beim Jugendrudern sind zur Zeit viele neue Ruderer anwesend.
Immer Mittwoch ab 17.30 Uhr und Samstag ab 13.30 Uhr findet das Rudertraining statt.
Hier könnten einige Helfer zum Steuern oder als Aufsicht am Bootshaus gebraucht werden.

Mit rudersportlichen Grüßen
Euer Vorstand
Otmar Endrich

Beginn der Regatta-Saison 2018

Nach den langen harten Trainingsmonaten in der dunklen Winterzeit haben endlich die Wettkämpfe der Saison 2018 begonnen. Nach dem gemeinsamen Saisonauftakt in Mannheim teilten sich schon die Wege, die Nachwuchsathleten starteten in Bamberg während die übrigen auf der Prüfungsregatta in München den Vergleich mit den Gegnern aus ganz Süddeutschland suchten.

Am erfolgreichsten präsentierte sich dabei unser „Nethäkchen“ Felizitas Grümpel. Gleich ihre ersten beiden Starts in der Juniorenklasse konnte sie im Einer siegreich gestalten und in Bamberg gleich noch je einen Sieg im Einer und Doppelzweier nachlegen. Noch nicht nach Wunsch läuft es dagegen bei unseren erfolgverwöhnten Meistern aus dem Vorjahr. Robin Kosche ist im Einer und im neugebildeten bayerischen Verbands-Vierer unterwegs. Mit zwei Siegen und jeweils drei zweiten und dritten Plätzen zeigte er schon ordentliche Leistungen, für die Spitzenplatzierungen reicht es aktuell noch nicht. Luisa Reußner ist eine Altersklasse zu den 17/18-jährigen aufgestiegen und versucht jetzt auch im Riemenrudern Fuss zu fassen. In Mannheim gelang ihr ein Sieg im Einer doch besonders im starken Gegenwind auf der Prüfungsregatta in München zeigte es sich, dass es in diesem Jahr ein langer und steiniger Weg zu guten Platzierungen sein wird. Für die beiden übrigen Regattaruderer steht im Moment das sammeln von Erfahrung im Vordergrund. Sowohl bei Florian Müller wegen der Abiturvorbereitung als auch bei Josias Laußmann durch hartnäckige Knieprobleme fehlen viele Trainingseinheiten, so dass sie im Moment beiden mit hinteren Platzierungen vorlieb nehmen müssen.

Nächste Regattatermine: Köln (19./20. Mai), Hamburg (2./3. Juni), Regensburg (9./10. Juni) 

Rudersaison in Zellingen ist eröffnet

RENNBROOT, so heißt der neue Ruder-Renneiner des Zellinger Ruderclubs. Im Rahmen des Anruderns, dem offiziellen Startschuss der alljährlichen Rudersaison, wurde das neue Boot getauft.

Das neuste Baby beim Zellinger Ruderclub namens „Rennbroot“ wurde getauft. V. l.: 1. Vorsitzender Otmar Endrich, Ralf Kaiser (technischer Leiter Fa. Birnbaum), Sportlicher Leiter Jürgen Fischer, Robin Kosche und Maria Birnbaum-Kaiser (Inhaberin Fa. Birnbaum) sowie Sohn Christoph.

Zugeschnitten und eingestellt ist der Renneiner auf Robin Kosche, dem amtierenden Deutschen Meister im Juniorenrudern der 15 und 16-jährigen in Leichtgewicht. Um auch weiterhin erfolgreich zu sein, gehört außer Zeit, Motivation und Ausdauer ein ordentliches Rudermaterial zum Equipment dazu. Die Kosten für ein solches Boot belaufen sich in der Höhe eines Kleinwagens, so Jürgen Fischer, der sportliche Leiter des Vereins. Finanziert wurde der Renneiner durch Eigenmittel des Vereins und Sponsoren. Einen nicht unerheblichen Teil dieser Finanzierung übernahmen die Sparkasse Mainfranken Würzburg und die Brotformenfabrik & Bäckereitechnik Herbert Birnbaum e.K.. Die Inhaberin Frau Maria Birnbaum-Kaiser übernahm eigens hierzu die Taufprozedur und taufte den Filippi-Einer auf den Namen „Rennbroot“, einer Kombination aus dem sportlichen Bereich und dem Hauptsponsor aus der Brotbranche.
Die nächsten Termin für die erfolgreichen Regattaruderer des Ruderclub Zellingen sind in diesem Jahr die Regatten in München, Köln, Hamburg und die Deutsche Juniorenmeisterschaft im Juni 2018 in Köln, an denen der neue Renneiner gefahren wird.

Nach der offiziellen Bootstaufe führte Kosche sein neues Boot auf dem Main vor. Zusammen mit vielen anderen Ruderbooten, vor allem gefahren und gesteuert von den jugendlichen Aktiven und einem anschließenden gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, ist die Rudersaison 2018 nun offiziell eingeläutet.