Tobias Fernholz zweifacher bayerischer Meister

Starker Dauerregen hatte das Gelände der Olympia-Regattastrecke in Oberschleißheim bei München in eine Seenlandschaft verhandelt.

Davon ließ sich unser Ruderer Tobias Fernholz nicht beeindrucken und kehrte mit gleich zwei Meistertiteln zurück.

Der überglückliche neue Bayrische Meister …

Bei den Masters B (Mindestdurchschnittsalter 36 Jahre) sicherte er sich zunächst im Doppelvierer mit seinen Bootskameraden vom ARC Würzburg mit deutlichem Vorsprung souverän den ersten Platz.
Nur knapp eine Stunde später stand der Einer derselben Altersklasse auf dem Programm. Hier war der Rennausgang deutlich knapper aber im Ziel hatte er sicher den Bugball als erster über die Ziellinie geschoben.
Neben diesen beiden Titeln konnte er auch noch als Schlagmann im Achter den dritten Platz erringen.

Noch nicht in den Medaillenkampf konnten die übrigen Zellinger Ruderer eingreifen.
Aber gleich in ihrem ersten Ruderjahr bei den 15/16-jährigen Juniorinnen qualifizierte sich Felizitas Grümpel im Rennen der Leichtgewichte (max. 55 kg) für das Finale und zeigte dort mit Rang 5 eine ansprechende Leistung.
Auch bei den Schwergewichten hat nicht viel an der Finalteilnahme gefehlt. Aufgrund von Terminüberschneidungen konnten Luisa Reußner und Florian Müller nicht in ihren angestammten Altersklassen an den Start gehen. Als Juniorin schlug sich Luisa in der offenen Frauenklasse im 7-Boote-Feld mit Rang 5 wacker. Das gleiche Ergebnis gelang auch Florian bei den Männern.
Für Robin Kosche fiel die Meisterschaft gleich ganz ins Wasser. Wegen Krankheit konnte er seinen Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen.

Der RCZ gratuliert den an der bayrischen Meisterschaft telgenommenen Athleten für ihre sehr guten Leistungen, insbesondere dem ‚Senior‘ unter den sonst U20-Ruderern, Tobias aus ganzem Herzen. Weiter so, Tobi … !

Erfolg bei den Deutschen Junioren-Rudermeisterschaften 2018 in Köln

Vom 21. bis 24. Juni ermittelten die Ruderer in Köln-Fühlingen ihre Meister in den Junioren-Altersklassen. Über Vorlauf, Hoffnungslauf und teilweise Halbfinale galt es sich für das große Finale um Sonntag zu qualifizieren. Der RC Zellingen war mit zwei Sportlern am Start um in den Kampf um die Medaillen einzugreifen.

V. r. n. l.: Robin Kosche (Zellingen), Dominic Gallert (München), Luis Zalesijak (München), Niclas Graichen (Regensburg), Stm. Lennard Kausemann (München)

Bei den 15/16-jährigen Junioren wollte Robin Kosche im Doppelvierer mit Steuermann der Leichtgewichte (Maximalgewicht 65 kg) mit seinen Bootspartnern aus München und Regensburg wieder auf dem Treppchen landen. Nach einem sehr zähen Saisonbeginn mit teils deftigen Niederlagen konnten sie sich im weiteren Verlauf immer näher an die Spitze heranschieben und sich so berechtigte Hoffnungen auf Edelmetall machen. Im Vorlauf war ein dritter Platz gefordert um sich direkt für die nächste Runde zu qualifizieren. Da der Schlagmann aus München noch von einer leichten Erkältung geplagt wurde, war das Ziel diesen mit möglichst geringer Kraftanstrengung zu erreichen, was auch sicher gelang. So konnten sie den Hoffnungslauf umgehen und sich einen Tag auskurieren. Im Halbfinale am Samstag musste dann wieder der dritte Platz für die Teilnahme am A-Finale erreicht. Durch die schlechte Platzierung im Vorlauf kam es schon zum Aufeinandertreffen mit zwei Top-Favoriten. Die Vier lösten die Aufgabe mit Bravour und lagen auf einem sicheren zweiten bis kurz vor dem Ziel der Ruderer aus Regensburg einen sogenannten Krebs zog und am Wasser hängen blieb. So ging einiges an Geschwindigkeit und damit auch der zweite Platz verloren, die Finalqualifikation geriet aber nicht mehr in Gefahr. In den Endlauf am Sonntag starten dann die Halbfinalsieger aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, sowie die Sieger der letzten Prüfungsregatta aus Berlin als die Favoriten, das bayerische Boot in Lauerstellung. Um den Traum von Edelmetall zu verwirklichen wurde eine offensive Renntaktik gewählt. Der Startspurt sollte deutlich verlängert werden, um den Anschluss an die Schnellstarter unter den Konkurrenten nicht zu verlieren. Dieses Vorhaben wurde erfolgreich umgesetzt, nach 500m lag man nur knapp zwei Sekunden hinter Baden-Württemberg und fast gleichauf mit NRW auf dem dritten Platz, die übrigen Boote schon eine halbe Bootslänge zurück. Fast im Gleichschritt ging es zur Streckenhälfte bei 750m, ein allen Booten wurden die Zwischenspurts gezogen, es gelang der Mannschaft um Robin Kosche ganz knapp den zweiten Platz von NRW zu erobern, im Schlepptau noch das Boot aus Schleswig-Holstein. Bei der 1000m-Marke wurde ein letzter Zwischenspurt eingeläutet der dann schon fast nahtlos in den Endspurt überging. In diesem konnten sie alle Angriffe der folgenden Boote abwehren und sich so die Silbermedaille hinter dem Boot aus Baden-Württemberg aber vor NRW sichern. Nach Gold im Zweier aus dem Vorjahr und Bronze auf der Indoor-Meisterschaft im Februar ist der Medaillensatz jetzt komplett.

V. r. n. l.: Luisa Reußner (Zellingen), Helena Zapf (Bamberg), Paula Ruhwandl (München), Sika-Salome Azamati (München)

Mit einer anderen Zielsetzung ging Luisa Reußner an den Start. Nachdem sie eine Altersklasse zu den 17/18-jährigen aufgestiegen ist stand in diesem Jahr der Umstieg vom Skullen (in jeder Hand ein Ruder) zum Riemenrudern (ein Ruder mit beiden Händen) und eine Aufbausaison an. Im Zweier mit ihrer Bamberger Partnerin zeigte sie ein couragiertes Vorrennen und kam auf einem überraschenden Platz zwei ins Ziel. Da aber nur die Sieger sich direkt für das Finale qualifizierten stand am nächsten Tag der Hoffnungslauf an. Bei schwierigen Bedingungen durch starken Wind und hohen Wellen merkte man den beiden an, dass sie noch nicht so viele gemeinsame Ruderkilometer absolvieren konnten, und sie fuhren knapp am Finale vorbei. In der Endabrechnung blieb so der siebte Rang. Besser lief es im Vierer, gemeinsam mit zwei Ruderinnen aus München konnten sie im Hoffnungslauf den vierten Rang erreichen und so als letztes Boot noch in das Finale einziehen. Das gesteckte Ziel war erreicht, jetzt galt es noch als Sahnehäubchen im Endlauf ein Boot hinter sich zu lassen. Mit einer Renngemeinschaft aus NRW gab es einen spannenden Kampf auf den beiden Außenbahnen um den fünften Rang. Nach drei Niederlagen in Folge zeigten die bayerischen Mädels die beste Vorstellung der Saison und konnten so einen nicht zu erwartenden fünften Platz mit nach Hause nehmen.

Beginn der Regatta-Saison 2018

Nach den langen harten Trainingsmonaten in der dunklen Winterzeit haben endlich die Wettkämpfe der Saison 2018 begonnen. Nach dem gemeinsamen Saisonauftakt in Mannheim teilten sich schon die Wege, die Nachwuchsathleten starteten in Bamberg während die übrigen auf der Prüfungsregatta in München den Vergleich mit den Gegnern aus ganz Süddeutschland suchten.

Am erfolgreichsten präsentierte sich dabei unser „Nethäkchen“ Felizitas Grümpel. Gleich ihre ersten beiden Starts in der Juniorenklasse konnte sie im Einer siegreich gestalten und in Bamberg gleich noch je einen Sieg im Einer und Doppelzweier nachlegen. Noch nicht nach Wunsch läuft es dagegen bei unseren erfolgverwöhnten Meistern aus dem Vorjahr. Robin Kosche ist im Einer und im neugebildeten bayerischen Verbands-Vierer unterwegs. Mit zwei Siegen und jeweils drei zweiten und dritten Plätzen zeigte er schon ordentliche Leistungen, für die Spitzenplatzierungen reicht es aktuell noch nicht. Luisa Reußner ist eine Altersklasse zu den 17/18-jährigen aufgestiegen und versucht jetzt auch im Riemenrudern Fuss zu fassen. In Mannheim gelang ihr ein Sieg im Einer doch besonders im starken Gegenwind auf der Prüfungsregatta in München zeigte es sich, dass es in diesem Jahr ein langer und steiniger Weg zu guten Platzierungen sein wird. Für die beiden übrigen Regattaruderer steht im Moment das sammeln von Erfahrung im Vordergrund. Sowohl bei Florian Müller wegen der Abiturvorbereitung als auch bei Josias Laußmann durch hartnäckige Knieprobleme fehlen viele Trainingseinheiten, so dass sie im Moment beiden mit hinteren Platzierungen vorlieb nehmen müssen.

Nächste Regattatermine: Köln (19./20. Mai), Hamburg (2./3. Juni), Regensburg (9./10. Juni) 

Rudersaison in Zellingen ist eröffnet

RENNBROOT, so heißt der neue Ruder-Renneiner des Zellinger Ruderclubs. Im Rahmen des Anruderns, dem offiziellen Startschuss der alljährlichen Rudersaison, wurde das neue Boot getauft.

Das neuste Baby beim Zellinger Ruderclub namens „Rennbroot“ wurde getauft. V. l.: 1. Vorsitzender Otmar Endrich, Ralf Kaiser (technischer Leiter Fa. Birnbaum), Sportlicher Leiter Jürgen Fischer, Robin Kosche und Maria Birnbaum-Kaiser (Inhaberin Fa. Birnbaum) sowie Sohn Christoph.

Zugeschnitten und eingestellt ist der Renneiner auf Robin Kosche, dem amtierenden Deutschen Meister im Juniorenrudern der 15 und 16-jährigen in Leichtgewicht. Um auch weiterhin erfolgreich zu sein, gehört außer Zeit, Motivation und Ausdauer ein ordentliches Rudermaterial zum Equipment dazu. Die Kosten für ein solches Boot belaufen sich in der Höhe eines Kleinwagens, so Jürgen Fischer, der sportliche Leiter des Vereins. Finanziert wurde der Renneiner durch Eigenmittel des Vereins und Sponsoren. Einen nicht unerheblichen Teil dieser Finanzierung übernahmen die Sparkasse Mainfranken Würzburg und die Brotformenfabrik & Bäckereitechnik Herbert Birnbaum e.K.. Die Inhaberin Frau Maria Birnbaum-Kaiser übernahm eigens hierzu die Taufprozedur und taufte den Filippi-Einer auf den Namen „Rennbroot“, einer Kombination aus dem sportlichen Bereich und dem Hauptsponsor aus der Brotbranche.
Die nächsten Termin für die erfolgreichen Regattaruderer des Ruderclub Zellingen sind in diesem Jahr die Regatten in München, Köln, Hamburg und die Deutsche Juniorenmeisterschaft im Juni 2018 in Köln, an denen der neue Renneiner gefahren wird.

Nach der offiziellen Bootstaufe führte Kosche sein neues Boot auf dem Main vor. Zusammen mit vielen anderen Ruderbooten, vor allem gefahren und gesteuert von den jugendlichen Aktiven und einem anschließenden gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, ist die Rudersaison 2018 nun offiziell eingeläutet.

Sportlerehrung: Mit Trainingsfleiß und Teamgeist zum Ziel

Am 13.04.2018 lud der Landrat Thomas Schiebel zum Abend des Sports zur Ehrung erfolgreicher Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften in die Bachgrundhalle in Aschfeld ein. Auszeichnungen wurden für „nicht-olympische Disziplinen“ sowie olympische Disziplinen vergeben.

Auszeichnungen Gold: Luisa Reußner, 3. von l., Robin Kosche fehlt

Die Regattaruderer des Ruderclubs Zellingen setzten sich in der vergangenen Saison in bayerischen und nationalen Wettkämpfen an die Spitze.
So erhielt Florian Müller, der bei der Bayerischen Meisterschaft im Achter siegte, die Auszeichnung des Landkreises Main-Spessart in Bronze.

 

Die Auszeichnung in Gold wird an Sportlerinnen und Sportler vergeben, die an Europa- und Weltmeisterschaften teilnahmen oder einen Deutschen Meistertitel errungen haben.
In diesem Jahr erhielten acht Sportler des Landkreises MSP diese Auszeichnung, zwei vertreten durch die Ruderer des RC Zellingen, Luisa Reußner und Robin Kosche.

 

Auszeichnungen Bronze: Florian Müller, 2.Reihe 2. von l.

Der Ruderclub Zellingen gratuliert zu diesen Leistungen und freut sich auf die kommende Saison, welche am 1. Mai mit dem Anrudern auf dem Main am Maingelände des Ruderclubs eröffnet wird.

Star-Wars-Flair beim Ruderclub

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Florian Müller, Taufpatin Jasmin Schwarz und ‚Skywalker‘

Während sich die Regatta-Saison 2017 mit großen Schritten dem Ende nähert, stand beim Ruderclub Zellingen noch ein freudiges Ereignis auf dem Programm. In den letzten Jahren hat der Verein viel in die Jugend- und Leistungssportförderung investiert – ein neuer Renn-Zweier, ein Motorboot und ein Mannschaftsbus wurden angeschafft. Belohnt wurde der RCZ dafür mit vielen Regatta-Siegen und zwei deutschen Meistertiteln. Seit einigen Monaten schmückt nun auch ein neuer Renn-Einer die Bootshalle.

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Termine im September

Pagrapes-1611089_1920ssend zur Jahreszeit lädt die Vorstandschaft des Ruderclubs Zellingen am 22. September um 19 Uhr alle Mitglieder und Freunde des Rudersports zu einem Federweisser-Clubabend ins Bootshaus ein. Der ideale Rahmen für gesellige Gespräche bei guter Stimmung. Im Anschluss daran wird um 20 Uhr eine außerordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Unter anderem müssen geplante Investitionen genehmigt werden. Darüber hinaus haben alle Mitglieder die Möglichkeit weitere Themen zur Diskussion zu stellen. Die Vorstandschaft freut sich über rege Teilnahme.

Einladung zur Meisterfeier!

DSC02155Im offiziellen Rahmen möchte der Ruderclub Zellingen gerne die Erfolge unserer beiden Regattaruderer Luisa Reußner und Robin Kosche auf den Deutschen Juniorenmeisterschaften 2017 in München würdigen.  Hierzu lädt die Vorstandschaft zu einer Meisterfeier am 14. Juli um 18.00 Uhr ins Bootshaus ein. Für kühle Getränke und Fingerfood ist gesorgt. 

Wir würden uns eine rege Teilnahme unserer Mitglieder anlässlich dieser außergewöhnlichen Erfolge wünschen! 

 

Das erste Gold seit 17 Jahren

DSC02380Hunderte Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet kämpften im Rahmen der Deutschen Juniorenmeisterschaften (DJM) 2017 im Rudern von Donnerstag an um die begehrten Medaillenplatzierungen. Besonders erfolgreich verliefen die Wettkämpfe für die beiden Zellinger Athleten Luisa Reußner (16 Jahre) und Robin Kosche (15 Jahre), deren Trainingsanstrengungen am vergangenen Wochenende mit zwei deutschen Meistertiteln belohnt wurden.

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RCZ mit 19.000 geruderten Kilometern auf Erfolgskurs – Jahreshauptversammlung

 

DSC04918Mit über 250 Mitgliedern, knapp 19.000 geruderten Kilometer und diversen ersten, zweiten und dritten Plätzen auf überregionalen Meisterschaften ist die Vereinsführung für das vergangene Jahr zufrieden. Ein bewegtes, erlebnis- und erfolgreiches Jahr wurde vollendet, zudem wurde das Jahr 2016 auch gleichzeitig als das Jubiläumsjahr zum 70-jährigen Bestehen des Vereins gefeiert.  

 

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